welle::erdferkel zieht um und sendet auf absehbare Zeit aus einem neuen Studio auf einer anderen Frequenz, nämlich in Supersized.
Aber das alles hier wird schon aus historischen Gründen nicht gänzlich sterben - nur seltener werden. Also, nochmal in klar:
http://erdferkel.blogger.de bleibt bestehen, wird aber auf absehbare Zeit seltener gepflegt. Vielleicht wird auch eine inhaltliche Neuorientierung stattfinden, aber das warten wir mal ab.
http://erdferkel.supersized.org/ wird neues Hauptblog. Zumindest für die Probephase geht alles an aktuellem Krempel nach dort.
Außerdem gibt es noch ein geheimes Seitenprojekt, dass ich demnächst der Öffentlichkeit vorstellen werde. Ui!
Falls sich jemand wundert: Ich bin heute auf dem Weg zum Auto im Schnee ausgerutscht und habe so den Pulverschnee direkt, frontal und intim kennengelernt.
Deswegen erscheine ich verspätet zur Klausurkorrektur, weil ich mich erstmal wieder aufwärmen will. Das alles ohne großes schlechtes Gewissen, denn die Kollegen werden auch ohne mich viel lachen. Und krank war ich in der letzten Zeit genug.
Trotz allem kann ich Schnee immer noch gut leiden, obwohl ich in 12 Stunden drei mal mehr als 3 cm dicke Schichten von meinem Auto geschaufelt habe.
ToDo-Liste für wahre Shmoovizität:
-
promovieren, habilitieren, Professor werden
Ehrendoktor kriegen, mehrere
Adelstitel kriegen, mehrere
Jesuit werden
Damm bauen, um ein Riesenreservoir zu kriegen
selbiges als "Prof. Dr. rer. nat. habil. Dr. h.c. mult. D. D. von Freydenberger Esq. S.J. Meer" benennen lassen und Prof. Dr. Ir. W. J. van Blommestein links überholen

Für mein Math-Metal-Seitenprojekt μ-Recürsiön. Genregerecht zu E-Gitarrenmusik zu krächzbrüllen:
was sie leisteten war schwach
im Vergleich zu
Gödel!
Kurt Gödel!
Die zweite große Krise in der Mathematik
kein anderer so einflussreich, keiner so wichtig
wie
Gödel!
Gödel! Gödel! Gödel!
Tertium non datur, er hat es abgeschafft
weil die Unentscheidbarkeit in der Mitte klafft
seit
GÖDEL!
GÖDEL! GÖDEL! GÖDEL!
KURT GÖDEL!
Er verfiel am Ende paranoidem Wahn
darum ist er verhungert,
doch wir beten ihn an!
GÖDEL!
Eine passable Gödel-Biographie findet sich dort, eine weit schlechtere deutschsprachige bei der wikipedia. Man könnte auch "Gödel, Escher und Bach" lesen, aber von Escher und Bach hat ja eh schon jeder gehört.
Und jetzt ist auch noch Hunter S. Thompson tot. Der Nachruf-Thread bei MetaFilter ist angemessen, Stellen wie diese sprechen mir aus der Seele:
I've been a Hunter fan for years even though I also curse him for thousands of crappy, unskilled writers that used his "gonzo journalism" tag as an excuse for bad writing.
Und so weiter, alles deprimierend. In stillem Aberglauben verzichte ich darauf, mit einem "Wenigstens leben... noch" die wenigen noch lebendigen meiner Lieblingsautoren aufzuzählen - das gehört wohl dazu, wenn man literaturgeschmacklich irgendwo zwischen den 50ern und den 70ern hängt. Meine Klassenkameraden halten sich mit dem Sterben ziemlich zurück, erst sind meine Autoren dran.
Seit eben in der Probephase, hier exklusiv als Vorschau erwähnt: Mein persönlicher überflüssiger Webshop!
Ein paar bunte Bilder und markige Werbesprüche verlocken jeden meiner Fans zum Kauf unzähliger überflüssiger Erdferkel-Devotionalien. Und weil ich mich freue, wenn überhaupt jemand was kauft: An den Dingen mit Text verdiene ich nix, an denen mit Bild nur lumpige 1,10 Euro; gerade mal genug für zwei Briefbriefmarken oder ein Brötchen in der Mensa.
Als Maßstab: Kauft ein kategorisches Katzen-T-Shirt pro Tag und Ihr rettet mich vor dem Hungertod. Kauft ein paar tausend kategorische Katzen-T-Shirts und Ihr finanziert mein nächstes Auto. Kauft zweihundert Millionen kategorische Katzen-T-Shirts und Ihr dürft mit auf meine U-Boot-Yacht, schließllich habt Ihr sie dann finanziert, sogar einschließlich der Steuern. Kauft nix und erzählt das Euren Eltern, damit Sie sehen, dass Ihr nicht jeden Mist kauft.
Anbei mein Entwurf für ein Werbeplakat für unsere StuPa-Liste. Leider waren wir alle zu faul diese Idee in die Tat umzusetzen, so dass wir nur zwei von siebzehn Plätzen abgreifen konnten.
Und keiner hilft den Katzen... Diese links ist klickbar und führt zum ganzen Bild, das Freddy freundlicherweise gescannt hat.
Im nächsten Semester werde ich in meinem Job als Handlager für einen der beiden Exmatrikulatoren (den heldenhaften Löser des Sockenproblems) eine Person im Kollegenkreis haben, die schon die fünfzehnminütige Vorbesprechung zu mindestens zwei Dritteln mit Geschwafel gefüllt hat. Jedes einzelne Wort verursachte bei mir grausame Schmerzen, die sich mehr und mehr in meine Seele bohrten und mich der Verzweiflung näher brachten. Ich wusste ja aus früheren unangenehmen, kurzen Begegnungen, dass der schlechter Ruf dieser Gestalt nicht ganz unbegründet ist, doch wenn man nicht fliehen kann ist sowas deutlich grausamer. Der Gedanke an wöchentliche Besprechungen erfüllt mich bereits jetzt mit Furcht.
Kurz war ich versucht, den Entscheidungsträgern die belegbaren Ereignisse zuzuspielen, die dazu geführt haben, dass jene nie wieder eine Übungsgruppe in der Mathematik halten darf, aber mir wurde bald bewusst, dass das Mobbing und reichlich mies wäre. Selbst wenn man den selbstlosen Schutz der Zweitsemester als Beweggrund nennt, es bliebe mehr als nur ein übler Beigeschmack. Also schreibe ich einfach nur diesen Eintrag, der in ein paar Tagen in den Tiefen meines Archivs verschwinden und nahezu ungelesen in Vergessenheit geraten wird.
Nur ein Gedanke tröstet mich: Wenn ich meine Haare offen trage sieht keiner die iPod-Kopfhörer.
Nun, wo das entsprechende Laufwerk aus dem PC geflogen ist um Platz für die fette Festplatte zu machen, kann keiner meiner Rechner mehr mit Disketten umgehen.
Einzig in den WG-Rechner, mein eigen doch selten direkt benutzt, kommt ein 5,25" Laufwerk. Retro-Spaß.
Der Traum von dieser Nacht würde wunderbar als Mystery-Action-Serie funktionieren und könnte vielleich sogar die grausamen Misshandlungen durch RTL-Produktionsteams überstehen. Dachte ich zumindest kurz nach dem Aufwachen und fing gleich danach an, ein kurzes Treatment und ein paar Szenen zu schreiben, mit der üblichen Enderkenntnis, dass ich im Schlaf viel kreativer oder wach viel anspruchsvoller bin. In die Tonne damit, überleben soll nur (als Mahnmal) der eine enttäuschende Dialog, der geträumt auch viel besser klang:
"Sie sollten sich besser entschuldigen, Situationen wie diese sind Steilvorlagen für tragische Schlusspointen."
"Wie werden ja sehen, wer zuletzt lacht."
"Sie müssen es nicht auch noch forcieren."
Das, und die Idee, dass der Sidekick des Hauptdarstellers in Wirklichkeit kein Mensch sondern ein genetisch verbesserter Fisch war und durch seine bloße Anwesenheit dessen Mutantenkräfte verstärkte. Bei seiner Vorgeschichte wollte ich noch sowas wie "Bayern schafft was Deutschland nicht zustande bringt" unterbringen und dachte gleichzeitig irgendwie an die Föderalismus-Debatte.
Nun ja. Vielleicht könnte eine Mischung aus "Akte X", "Mit Schirm, Charme und Melone" und der "Piefke-Saga" sogar funktionieren und es braucht nur einen talentierten Autor. Ansehen würde ich mir sowas sogar, zumindest den Pilotfilm, respektive die erste Folge der Mini-Serie.
