Freddy, WG-Bewohner Nr. 3, hat gestern sein Bett im ehemaligen Abstellzimmer aufgebaut und ist damit einigermaßen eingezogen. Insgesamt kann ich mich bisher nicht beklagen; er ist zwar auch Infotiker, kocht entsetzlich schwachen Kaffee und wollte bei einem spontanten Querlesen nicht von Ubu Roi begeistert sein, dafür besitzt er aber wenigstens ein Mindestmaß an Musikgeschmack (ich denke da v.a. an Welle: Erdball) und kann sich auch mit Lego anfreunden.
Allerdings mache ich mir ein paar Sorgen um die Außenwirkung der WG:
"Wie ist Euer Verhältnis zu den Nachbarn auf der anderen Seite vom Innenhof?"
"Wir kennen sie nicht, sie kennen uns nicht - also gut. Warum?"
"Weil der Mann von gegenüber mich seltsam angesehen hat, als ich mit der Axt in der Hand am Fenster stand."
"Du bist ein Mutant."
"Ich wollte nur die Axt dazwischenklemmen, damit das Fenster offen bleibt!"
Da ich allerdings gestern beim teilweisen Ausräumen des ehemaligen Abstellzimmers feststellen musste, dass der Mann von gegenüber schonmal "oben ohne" in der Küche steht (nein, wahrlich nicht ästhetisch), habe ich mit keinem der beiden wirklich Mitleid.
Endlich ist es soweit - eine findige Firma klont Katzen (via MetaFilter).
Abgesehen von den weniger offensichtlichen Möglichkeiten, die einem eine Armee von Klonkatzen bietet, richte ich mich schon mal darauf ein, beim nächsten Besuch bei den Eltern eine gewisse besonders verzogene Katze mehrfach zu sehen.
Samstag vormittag brach in ganz Kaiserslautern (oder zumindest bei allen, die ich kenne) die DSL-Versorgung zusammen und wurde auch bis Montag nicht reanimiert. Spontan nutzte ich die Zeit, um mal in den Archiven zu stöbern und entdeckte dabei dies:

Mihoen-Tofu-Banane

Curry-Kartoffelbrei-Thunfisch
Die Gerichte wurden anhand der Dateinamen der Bilder identifiziert und gewinnen durch die Beleuchtung und die Qualität der damals verwendeten Webcam nochmals an "Charme", ihr Alter schätze ich auf etwa zwei Jahre; mehr ist über sie allerdings nicht mehr bekannt - nichtmal mehr, ob sie mir geschmeckt haben. Zur selben Zeit entstand auch der leckere Vanilleschleim.
Natürlich könnte ich stattdessen über die Rechtschreibedebatte schreiben, aber Sommerlöcher lassen sich auch anders füllen.
Die alten Quest-Adventures von Sierra und all ihre Nachbauten dürfte ja so manche noch von damals kennen. Peasant's Quest gibt sich als Flash-Aufarbeitung eines Spiels von 1982 aus, ist aber in der Tat ganz neu. Wie nennen wir sowas? Postmodern, genau.